Als Wirtschaftspsychologin unterstütze ich mittelständische Unternehmen dabei, genau diese Reibung sichtbar zu machen, bevor sie zum echten Kostenfaktor wird. In diesem Artikel erkläre ich, was im Analyse-Workshop passiert, wie er abläuft, und für wen er sich gerade jetzt besonders lohnt.

Warum sich der Zeitpunkt lohnt
Konfliktkostenstudien zeigen, dass Reibungsverluste im Unternehmen erhebliche Summen kosten können, oft ohne dass sie an einer Stelle in der Bilanz sichtbar werden. Wer diese Ursachen erst im Dezember angeht, wenn der Jahresendspurt bereits läuft, hat deutlich weniger Spielraum, um noch etwas zu verändern. Wer jetzt ansetzt, hat noch Zeit, bevor der Druck steigt.
Ein wiederkehrendes Muster in der Praxis
In meiner Beratungspraxis beauftragen mich Führungskräfte meist aus einem ähnlichen Grund: In der Zusammenarbeit oder der Kommunikation im Team läuft etwas schief, aber niemand spricht offen aus, woran es eigentlich liegt. Bevor an dieser Stelle Maßnahmen ergriffen werden, lohnt sich eine saubere Diagnose, denn nicht jede Reibung im Team hat dieselbe Ursache.


Wie der Analyse-Workshop konkret abläuft
Der Workshop läuft in drei Schritten ab. Zunächst ein Kennenlernen und eine Auftragsklärung, um die konkrete Ausgangslage zu verstehen. Anschließend der eigentliche Analyse-Workshop, der je nach Team unterschiedlich aussieht, meist mit einer Befragung und einem gemeinsamen Workshop-Termin. Am Ende steht ein konkretes Ergebnis: priorisierte Handlungsfelder, mit denen direkt weitergearbeitet werden kann. Anders als eine wissenschaftliche Diagnostik im engeren Sinne ist der Workshop ein praxisnahes, moderiertes Format, das auf eine schnelle, umsetzbare Klärung ausgelegt ist, nicht auf eine standardisierte Testung.




Was Sie nach dem Workshop in der Hand halten
Am Ende des Analyse-Workshops halten Sie konkrete, priorisierte Handlungsfelder in der Hand, unabhängig davon, ob im Anschluss meine 12-wöchige Begleitung „Zusammenarbeit in Klarheit“ folgt oder Sie selbst mit Ihrem Team weiterarbeiten. Ich nehme aktuell die letzten Analyse-Workshops vor dem Jahresendspurt auf, danach wird es für dieses Jahr eng.
- Prüfen Sie, ob es in Ihrem Team wiederkehrende Reibung gibt, die bisher nie sauber analysiert wurde.
- Überlegen Sie, ob Sie das laufende Jahr noch mit klaren Handlungsfeldern abschließen möchten, statt es unverändert ins nächste Jahr mitzunehmen.
- Klären Sie vorab, ob eine einmalige Analyse ausreicht oder ob absehbar ist, dass mehrere Faktoren ineinandergreifen.
- Melden Sie sich frühzeitig, die Kapazität für dieses Jahr ist begrenzt.
Der Herbst ist kein Zufallszeitpunkt für eine Bestandsaufnahme im Team. Er ist der letzte Moment im Jahr, an dem sich Klarheit noch spürbar auf die verbleibenden Monate auswirkt.














